Akita Inu Akita Inu of Rasproki
 
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Informationen über den Akita - Teil 1

 

Inhalt:

27. Geplanter Deckakt
26. Über die Größe der Akitas
25. Danksagung
24. Deckaktmeldung II
23. SEIYA mit ihren Welpen
22. Deckaktmeldung I
21. FCI-Standard Nr.255/ 03.09.1999
20. AKITA Buch herausgegeben vom JKC (1998)
19. Besuch des Herrn Naomase Hirose bei mir in Nürnberg (1997)
18. Mein erster Besuch in Japan
17. DAS RICHTEN DER AKITAS von SHINYA KUROKI
16. FUJIS erster Wurf
15. Haarkleid der Akitas
14. Skizzen zur Beurteilung der Akitas
13. Antrag auf Zuchtzulassung meiner Hündin „FUJIHIME OF BANBASOW “ geb.am 28.07.1991 und Erlebnisse mit Hundevereinen
12. AKITA Hündin FUJI - Von Herrn Kuroki erhalten am 14.01.1992
11. AKITA TREFFEN am 16.06.1991 in HAMM
10. Besuch des Herrn Shinya Kuroki im April 1990 in Nürnberg
9. Eine wahre Geschichte über den am 17.09.1987 geborenen Akita Rüden SHOKYO GO
8. Von der FCI anerkannte Einteilung der HD-Klassen in Europa
7. Erlebnisse mit HD-Auswertungen im Akita Club e.V. 1989/1990
6. Kurzinformationen aus Japan März 2004
5. Akita Rüde DAI ein Geschenk von Herrn Kuroki 1989
4. Besuch des Herrn Shinya Kuroki in Nürnberg 1989
3. Kurzinformationen aus Japan Februar 2004
2. Meine ersten Akitas aus Japan 1988
1. Fotos von meinen Akitas 1988

 


Geplanter Deckakt

Ich plane einen Deckakt mit meinem Rüden DAIRYU GO YAHATA MORISHITA KENSHA und meiner Hündin CHIZU-HIME GO of Rasproki.


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Über die Größe der Akitas

Immer wieder hört man auch heute noch über Akita Rüden von geringer Größe die Aussage: "der sei aber so klein" und Ähnliches und bevorzugt deshalb so wie in der Mixakita-Zeit nur die großen Rüden als Deckrüden.
Nun dazu ein Auszug des Schreibens von Herrn Kuroki Japan, über die Wichtigkeit der Größe der Akita-Rüden.
Das Schreiben wurde an mich, den Akita Club und an alle Akita-Besitzer in Deutschland gerichtet.
Herr Kuroki schrieb:
Sie alle meinen, dass die Größe der Akitas sehr wichtig sei und deshalb streng gemessen werden sollte. Aber je nach Richter der die Höhe des Hundes misst, gibt es fast immer Differenzen.

Deshalb kann ein Richter beim Messen der Höhe eines Hundes nur beurteilen ob der Hund extrem klein oder extrem groß ist.
Die wichtigsten Faktoren bei der Bewertung eines Akitas sind aber:
Das Aussehen insgesamt, die Schlichtheit, der gute Charakter, die Körperform, die Haarqualität und die Haarfarbe und nicht die Höhe des Hundes.
Ein Beispiel aus Japan:
Der Rüde "ISE UNRYU OF ISE.MEIWA KENSHA" Akiho 88-1325 (s.Foto) war trotz seiner Größe (Höhe) von nur 62 cm (small size) wegen seiner perfekten Körperform, seinem perfektem Aussehen und seinem guten Charakter der meist gebrauchte DECKRÜDE Japans.
Er hat viele wunderschöne Nachkommen von standardgerechter Körpergrösse (Hündinnen zwischen 58-64 cm und Rüden zwischen 64 und 70 cm) gezeugt und kommt deswegen in fast allen Zuchtlinien japanischer Akitas vor.

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Bei der Erstellung neuer Fotos meiner Akitas im Dezember 2004 haben mitgewirkt:

SILVIA EXPOSITO (Spanien) und

HELLE RÖSCHKE (Deutschland)

Ihnen dafür herzlichsten Dank!

 

 

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Deckaktmeldung II

Zwischen meinem Deckrüden: SEIOU GO TSUKUNOSOW JP und der
Hündin: SEIYA GO SHUN`YOU KENSHA
erfolgte am 12.12.2004 ein Deckakt.
Hündinnenbesitzerin: SILVIA EXPOSITO Spanien (siehe unter www.kensha.com)
Es fielen 4 Welpen.


SEIOU und SEIYA nach ihrem Deckakt


Hündin SEIYA


Hündin SEIYA

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Hündin SEIYA mit ihren beiden Welpen (Hündinnen)

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Deckaktmeldung I

Zwischen meinem Deckrüden : DAIRYU GO "YAHATA" Morishita Kensha und
der Hündin: CHICA OF ITOKO KEN
Besitzer Jürgen Dörfler T.: 06106/17110
erfolgte am 03.12.2004 ein Deckakt.
Es fielen 2 Welpen.


DAIRYU und CHICA


CHICA

 

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FCI-Standard Nr.255/ 03.09.1999

Übersetzung in die deutsche Sprache von Dr.J.-M.Paschoud

Ursprung: Japan
Verwendung: Begleithund
Klassifikation FCI: Gruppe 5

Allgemeines Erscheinungsbild:
grosser, wohlproportionierter Hund von kräftigem Körperbau mit viel Substanz; sekundäre Geschlechhtsmerkmale ausgeprägt; viel Adel und Würde in Bescheidenheit; robuste Konstitution.

Wichtige Proportionen
Das Verhältnis von Widerristhöhe zur Körperlänge (von Bugspitz zum Sitzbeinhöcker gemessen) beträgt 10:11; der Körper der Hündinnen ist etwas länger als der der Rüden.

Verhalten und Charakter (WESEN)
Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig.

KOPF
Oberkopf
Schädel: Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper gut proportioniert;Stirn breit mit deutlicher Stirnfurche, ohne Falten.
Stop: Ausgeprägt
Gesichtsschädel
Nasenschwamm: Gross und schwarz, bei Hunden mit weissem Haarkleid ist eine fleischfarbene Nase zugelassen.
Fang: Von mittlerer Länge und kräftig; er ist am Ansatz breit und verjüngt sich allmählich ohne spitz zu werden. Nasenrücken gerade.
Kiefer/Zähne: Kräftiges Scheerengebiss.
Lefzen: Straff anliegend.
Backen: Mässig entwickelt.
Augen: Verhältnismässig klein, nahezu dreieckig, da der äussere Augenwinkel leicht nach oben verzogen ist; mässig auseinanderliegend; von dunkelbrauner Farbe, je dunkler, umso besser.
Ohren: Verhältnismässig kleindick, dreieckig, mit leicht abgerundeter Spitze, mässig weit auseinandergesetzt, aufrecht und leicht nach vorne geneigt getragen.

HALS
Dick und muskulös, ohne Wamme, in guter Proportion zum Kopf.

Körper
Rücken: Gerade und kräftig.
Lenden: Breit und muskulös.
Brust: Brustkasten tief, Vorbrust gut entwickelt; Rippen mässig gewölbt.
Bauch: Gut aufgezogen.

Rute
Hoch angesetzt, dick, gut und fest eingerollt über dem Rücken getragen; bei heruntergezogener Rute reicht die Spitze fast bis zum Sprunggelenk.

Gliedmassen
Vorderhand:
Schultern: Mässig schräg und gut ausgebildet.
Ellenbogen: Dicht am Körper.
Unterarm: Gerade, mit kräftigen Knochen.
Hinterhand: Gut entwickelt, kräftig, mässig gewinkelt.
Pfoten: Dick, rund, gewölbt; Zehen eng aneinanderliegend.
Gangwerk: Elastischer und kraftvoller Bewegungsablauf.

Haarkleid
Beschaffenheit des Haares:
Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht; am Widerrist und an der Kruppe etwas länger; an der Rute ist das Haar am längsten.
Farbe:
Rot-falbfarben,sesam (rot-falbfarbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt, weiss.
Alle angeführten Farben ausser Weiss müssen „Urachiro“ aufweisen (Urachiro= weissliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des Körpers und der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen.)

GRÖSSE
Für Rüden: 67 cm
Für Hündinnen 61 cm
Eine Abweichung von plus oder minus 3 cm wird toleriert.

Fehler
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

  • Rüdenhafte Hündinnen.
  • Hündinnenhafte Rüden.
  • Vor- und Rückbiss.
  • Fehlende Zähne.
  • Gefleckte Zunge.
  • Helle Iris.
  • Kurze Rute.
  • Ängstlichkeit.

Ausschliessende Fehler

  • Nicht aufrecht getragene Ohren.
  • Hängend getragene Rute.
  • Langes Haar(zottig).
  • Schwarze Maske und Abzeichen auf weissem Grund.

 

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AKITA Buch herausgegeben vom JKC (1998)

Das Buch wurde mir gleich nach seiner Herausgabe in englischer Sprache, von Herrn Nakagawa geschenkt.

In dem Buch wurde über die Geschichte der Akitas, das Richten der Akitas und über die genetischen Erkrankungen der Akitas geschrieben.

Autoimmunkrankheiten wie Phemphigus, Uveitis, Lupus, VKH, PRA, Schilddrüsenerkrankungen, Anämie und Thrombozytenanomalie dann Willebrand Disease, Sebadenitis, Ehlers-Danlos-Syndrom, HD sind leider Krankheiten/ Beschwerden die beim Akita auftreten können.

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Besuch des Herrn Naomase Hirose bei mir in Nürnberg (1997)

Herr Hirose ist Chef Sekretär-Stellvertreter im JKC, Zuchtrichter und Chef Sekretär vom Toyama Akita Club.

Er ist ausserdem seit mehreren Jahrzehnten Akitazüchter und hat jährlich bis zu 300 Welpen gezüchtet.
Bei seinem 2-tägigen Besuch bei mir in Nürnberg und in Begleitung von 2 japanischen Übersetzerinnen konnte ich viele Informationen über den Akita erhalten.

Ich bekam von ihm Informationen über:

  • Ernährung der Akitas,
  • Akita-Krankheiten und Behandlung bei SEBADENITIS,
  • Durchschnitts-Lebensalter der Akitas,
  • Haltung und andere wichtige Infos über den Akita.

Über die Ernährung sagte er mir in Kurzfassung:
Die Akitas sollen mit Reis, Gemüse und mit wenig Fleisch gefüttert werden
Das Fleisch darf nicht fett sein.
Zu viel Fett kann zu Hautkrankheiten führen.

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Mein erster Besuch in Japan

 

Herr Kuroki hat mich im Jahre 1996 für eine Woche nach Japan eingeladen um:

  • eine Akita Ausstellung und mehrere Züchter zu besuchen,
  • einen Rüden zu kaufen und mir Tokyo anzusehen.

Die Ausstellung für die wir uns entschieden haben war für den o8.12.1996 vorgesehen und wurde ursprünglich als Akita – Ausstellung im Kanton Tokyo geplant.

Da etwa 20 Ausländer ihre Teilnahme als Zuschauer bei dieser Ausstellung angemeldet hatten, hat der JKC diese Ausstellung als

"JKC Akita National Speciality Show" benannt.

Herr Kuroki war der Organisator dieser Ausstellung,
ist aber leider 2 Wochen vorher plötzlich verstorben.

Ich habe von seinem Tode erst am Flughafen NARITA-TOKYO von seiner ältesten Tochter erfahren und war geschockt.

Sie hat mich vom Flughafen in ihr Elternhaus in Tokyo gebracht, wo ich von Frau Kuroki, die mich bereits Jahre vorher in Nürnberg besucht hatte, auf das Herzlichste aufgenommen wurde.

Trotz tiefster Trauer um Herrn Kuroki haben wir zusammen die JKC Akita National-Speciality Show und mehrere Züchter im Umkreis Tokyos besucht.

Ausserdem hatte ich Gelegenheit im Hause Kuroki mehrere Akita Züchter und den Nachfolger von Herrn Kuroki,

Herrn Jitaro NAKAGAWA kennen zu lernen.

Über Herrn Nakagawa konnte ich meine vorzüglichen Akitas „DAIRYU, SAKURA und SEIOU importieren...

Bemerkung zu Herrn Kuroki:

Herr Kuroki war bis jetzt der einzige Japaner, der uns offen und wahrheitsgetreu im Interessen der Akitas Informationen/Auskunft über diese Rasse erteilt hat.

Dafür sollten wir ihm auch jetzt noch dankbar sein.

Am 09.12.1996 wurde im Royal Park-Hotel in Tokyo die erste internationale Akita-Inu-Konferenz abgehalten.

An der Konferenz nahmen nicht nur die Repräsentanten japanischer Akita-Vereine, sondern auch Vertreter aus Europa, USA, Mittel-und Südamerika und Australien, (insgesamt 13 Länder) teil.

Es wurde über japanische und amerikanische Akitas gesprochen.

Es folgen Fotos von der Ausstellung und Fotos mit Familie Kuroki und deren Freunde.

Herr Shinya Kuroki, Leiter der Akita Abteilung im JKC
Richter
Herr Kariabus Ansprache zum Gedenken an Herrn Kuroki.

Herr Kariabus Ansprache zum Gedenken an Herrn Kuroki.

li. Raspe, re. Frau Nakagawa

Champion Rüde Ausstellungs-Nr. 1 Bes. Naomase Hirose Platz 2

Brindel Rüde Nr. 2 Bes.Naomase Hirose Platz 3

Akita Hündinnen Nr. 112 Bes.Naomase Hirose Platz 1
Nr. 119 Bes. Kambe Platz 2
Nr. 117 Platz 3
Nr. 116 Platz 4

    Die 2 beste Hündinnen der Ausstellung
    li. Bes. Kambe Platz 2,
    re. Bes. Hirose Platz 1

Die besten Rüden der Ausstellung

Rüde Ausstellungs-Nr. 64 Platz 2

Rüde Tora Ausstellungs-Nr. 83 Platz 1

Die beste Hündin der Ausstellung und bester Rüde der Ausstellung

Mit Familie Kuroki

Frau und Herr Nakagawa, Noriko Kuroki, Frau Kuroki, Herr Hirose, Frau Raspe, Herr Dirks.

von links nach rechts: Herr Nakagawa, Frau Raspe,
Herr Hirose

von links nach rechts: Frau Raspe mit Frau Kuroki an der Hachiko – Statue
Abschiedsfeier im Hause der Familie Kuroki

 

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DAS RICHTEN DER AKITAS
Von SHINYA KUROKI

Gewichtung der Bewertung  
   
Charakter
15 %
Kopf
20 %
Nacken (Hals)
5 %
Körperbau
15 %
Vorder-Brust
20 %
Rute
5 %
Haar und Fellqualität
10 %
Gang
10 %
 
100 %

 

Bemerkung: 100 % = perfekter AKITA

 

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FUJIS erster Wurf

Als Herr Kuroki von mir erfahren hat, dass man mir vom Akita-Club e.V. für meine Japanimport-Champion-Hündin FUJI wegen HD=C1 nicht einmal eine Ausnahmegenehmigung für einen Wurf erteilt hat, schrieb er mir folgendes:

Ich solle ihm meine Hündin für einen Wurf verkaufen und sie dann von meinem Rüden DAI (HD=A) decken lassen, denn

„Wir Japaner können Hunde im Ausland besitzen, mit ihnen züchten und für die Welpen Ahnentafeln vom JKC erhalten.“

Da ich für mich unbedingt einen Wurf von meinen Champion-Akitas „FUJI und DAI“ haben wollte und Herr Kuroki als Akita-Abteilungsleiter vom JKC ja wissen musste was von Seiten der FCI erlaubt ist oder nicht, verkaufte ich ihm FUJI und ließ sie von meinem Rüden DAI decken

Am 05.03.94 fielen 2/2 rote Welpen, für die ich über Herrn Kuroki vom JKC auch Ahnentafeln erhielt.

Ich behielt alle 4 Welpen für mich und hatte mit meiner sechsköpfigen Akita-Familie eine riesige Freude

Die Welpen wurden später auch HD geröngt, alle waren HD-frei.

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Haarkleid der Akitas

Beschaffenheit des Haares nach dem F.C.I. Standard

Deckhaar hart und gerade, Unterwolle weich und dicht; am Widerrist und an der Kruppe etwas länger; an der Rute soll das Haar am längsten sein.

Farbe

Rot-falbfarben, sesam (rot-falbene Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiss.

Alle angeführten Farben ausser Weiss müssen „Urachiro“ aufweisen .Urachiro bedeutet weissliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Unterseite des Kiefers, des Halses, der Brust, des Körpers und der Rute und an den Innenseiten der Gliedmassen.

Um ein gutes Haarkleid zu erzielen ist auf folgendes zu achten:

  • FARBZUCHT (s. Vorträge des Herrn Kuroki unter INFO),
  • Ernährung,
  • Haltung,
  • Auswahl des Zuchtpartners,
  • und von Fall zu Fall auf andere Faktoren.

Die Haarung der Akitas ist von Hund zu Hund verschieden.
Sie hängt ebenfalls von mehreren Faktoren ab.
Generell haart ein Akita 2 Mal/ Jahr ab.
Die Unterwolle kann in 1-2 Wochen, oder auch erst in 1 Monat abgestossen werden.
Nach dem Gesamt-Verlust der Unterwolle wird auch ein Teil der Stockhaare abgestossen.
Die Abhaarung der Unterwolle verläuft generell von hinten nach vorne.

Der brindel Akita sollte das härteste und längste Stockhaar besitzen gefolgt von dem roten- dann sesam- und zuletzt dem weissen Akita.

Eine Qualitätsaussage über das Haarkleid eines Akitas kann man erst dann machen, wenn sich sowohl die Unterwolle, als auch das Stockhaar in seiner Gesamtheit regeneriert hat.

 

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Skizzen zur Beurteilung der Akitas
Von SHINYA KUROKI

Allgemeines Erscheinungsbild
Grosser, wohlproporzionierter Hund von kräftigem Körperbau mit viel Substanz; sekundäre Geschlechtsmerkmale ausgeprägt; viel Adel und Würde in Bescheidenheit; robuste Konstitution.

Wichtige Proportionen
Das Verhältnis von Widerristhöhe zur Körperlänge (von der Bugspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) beträgt 10:11; der Körper der Hündinnen ist etwas länger als der der Rüden.

Verhalten und Charakter
Ruhig, treu, gehorsam und aufnahmefähig.

Körperteile vom Akita

Knochengerüst

Kopf

Oberkopf

Schädel:
Der Schädel ist im Verhältnis zum Körper gut Proportioniert; Stirn breit mit deutlicher Stirnfurche ohne Falten.

Stop:
Ausgeprägt.

Gesichtsschädel

Nasenschwamm:
Gross und schwarz; bei Hunden mit weissem Haarkleid ist eine Fleischfarbene Nase zugelassen.

Fang:
Von mittlerer Länge und kräftig; er ist am Ansatz breit und verjüngt sich allmählich ohne Spitz zu werden. Nasenrücken gerade.

Kiefer und Zähne:
Kräftiges Scherengebiss.

Lefzen:
Straff anliegend.

Backen:
Massiv entwickelt.

Augen:
Verhältnismäßig klein, nahezu dreieckig, da der äussere Augenwinkel leicht nach oben verzogen ist; mäßig auseinanderliegend; von dunkelbrauner Farbe, je dunkler, umso besser.

Ohren:
Verhältnismäßig klein, dick, dreieckig, mit leicht abgerundeter Spitze, mäßig weit auseinandergesetzt, aufrecht und leicht nach vorne geneigt getragen.

Hals:
Dick und muskulös, ohne Wamme, in guter Proportion zum Kopf.

Maulform (Muzzle)

Gebiss (Bite)

Augen (Eyes)

Ohren (Ears)

Rücken

Gerade und kräftig.

 

Winkelung der Vorder- und Hinterbeine

Gliedmaßen:

Vorderhand:

Schultern:
Mäßig schräg und gut ausgebildet

Ellenbogen:
Dicht am Körper

Unterarm:
Gerade, mit kräftigen Knochen

Hinterhand:
Gut entwickelt, kräftig, mäßig gewinkelt

Pfoten:
Dick, rund, gewölbt; Zehen eng aneinanderliegend.

Gangwerk:
Elastischer und kraftvoller Bewegungsablauf.

Vorderfüsse

Hinterfüsse

Brustkasten (Chest)

Brust:
Brustkasten tief, Vorbrust gut entwickelt; Rippen mäßig gewölbt.

Bauch:
Gut aufgezogen.

Lenden:
Breit und muskulös.

Vorderseite (Front of the dog)

Hinterseite (Back of the dog)

Rute
Hoch angesetzt, dick, gut und fest eingerollt über dem Rücken getragen; bei heruntergezogener Rute reicht die Spitze fast bis zum Sprunggelenk.

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Antrag auf Zuchtzulassung meiner Hündin „FUJIHIME OF BANBASOW“ geb.am 28.07.1991 und Erlebnisse mit Hundevereinen

Meine Akita-Hündin FUJI stammt von excellenten japanischen Akitas ab. Ihre Ahnen befanden sich im Besitz der Herren KAWAKAMI, KOMBE, KUROKI und TOKUMASU in Japan, sowie des Herrn MEITOKI in Taiwan.
Sie war nach Aussagen des Herrn Kuroki mit 2 Jahren die schönste Akita-Hündin Europas, erhielt mehreren CACIBs und den Titel Europasiegerin mit BOB.
Deshalb wollte ich gerne mit dieser Hündin züchten, liess sie HD-röntgen und
über den Akita-Club e.V. auswerten.
Die HD-Auswertung ergab HD=C1.
Da zu damaliger Zeit im Akita Club nur mit HD=A oder HD=B gezüchtet werden durfte, ich aber auch Mitglied im DCNH war, wo man mit HD=C einen Probewurf machen konnte, fragte ich bei der damaligen Hauptzuchtwartin des DCNH über die Zuchtmöglichkeit mit meiner Hündin FUJI nach.
Die Antwort war:
Ich könne beim DCNH mit Fuji 1 Wurf mit Nachzuchtkontrolle machen, es wäre jedoch besser, über den Akita Club zu züchten, denn da wäre ich als Akitabesitzer besser betreut.
Dies war zwar gegen die eigenen Interessen des DCNH, sollte aber im Interessen der Akitas sein.
Als Mitglied in den japanischen Akita-Vereinen wie JKC und Akiho wurde ich über deren Clubzeitschriften, Bücher, Videos und auch persönlich von Herrn Kuroki bestens über den japanischen Akita informiert und betreut.

In Deutschland gab es zu damaliger Zeit nur den MIX-AKITA-TYP und in den Vereinen wusste man nichts über den japanischen Akita.

Am 03.11.1993 stellte ich beim Akita-Club e.V. einen Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für die Zuchtzulassung meine Hündin FUJIHIME OF BANBASOW für einen Wurf.
Mein Antrag wurde vom Vorstand des Akita Clubs abgelehnt.
Begründung:
Es gäbe ausser meiner Hündin, noch eine andere Hündin aus Japan, die HD=A2 hätte und die sei zur Zucht zugelassen.

Zu damaliger Zeit gab es in Deutschland bereits 3 Akita Japan-Import Hündinnen und zwar:
1. Taki eine brindel Akita Hündin, zwar Weltsiegerin 1991 jedoch kastriert,
2. Teru of Nichinansow Bes.: Erwin Beier. Diese Hündin hatte HD=A und wurde von meinem Rüden SHINO OF HACHIOJI TADA (HD=A) auch gedeckt, blieb jedoch leer und
3. meine Hündin FUJIHIME OF BANBASOW, Europasiegerin 1993, BOB, mit HD=C1 .

Bemerkung:
Zu damaliger Zeit hatte der Akita Club keine Interessen die Zucht mit japanischen Akitas zu unterstützen. Ausserdem konnte man mit den vorhandenen MIXAKITAS das schnelle Geld verdienen, ohne viel Geld in teure Japanimporte investieren zu müssen.

Da ich nun mal Besitzerin von Akitas und nicht Mixakitas war, hatte ich in einem Club der MIXAKITAZUCHT betrieb nichts zu suchen.
Deshalb kündigte ich zum Jahresende 1994 meine Mitgliedschaft.

Andere Gründe:

  • Das Nichterteilen einer Ausnahmegenehmigung für einen Wurf für meine vorzügliche Hündin FUJI und
  • das wiederholte Züchten des gesamten AC Vorstandes mit meinem gewesenen Rüden FUJIOH OF SAGAMI IMAI (AKA 1), der in Niederlande mit HD=C ausgewertet worden ist.

Mein Austritt aus dem Akita-Club sowie Bemerkungen über die Begründung meines Austrittes aus diesem Club, wurde mir vom Akita Club Vorstand nie verziehen.

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AKITA Hündin FUJI - Von Herrn Kuroki erhalten am 14.01.1992

Name: Fujihime of Banbasow
Geb. am: 28.07.1991
Farbe: rot
Geschlecht: Hündin
Züchter: Chiyokichi Shimada Tokyo
HD: C1
Titel: mehrere CACIB, Europasiegerin Dortmund 1993 , BOB, beim Paarklassenwettbewerb der Europasiegerzuchtschau in Dortmund wurde sie zusammen mit meinem Rüden DAI das schönste Pärchen der Ausstellung.


München 1993, vor dem Hofbräuhaus, Frau Raspe mit der Kuroki Familie, der Familie von Dr. Schaarschmitt und einer japanischen Dame

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AKITA TREFFEN am 16.06.1991 in HAMM

Vom JKC waren folgende Herren präsent:
Herr Kariyabu, Präsident des JKC,
Herrn Kamisato, Pressesprecher des JKC und Mitglied der FCI Standardkommission und
Herr Kuroki, Leiter der Akita Abteilung im JKC.
Herr Kariyabu teilte der Versammlung mit, dass der Akitastandard bei der FCI Standardkommissionssitzung in Dortmund geändert worden sei.

Er bat den Akita Club Vorstand und alle anwesenden Akitabesitzer ab sofort nur mehr den japanischen Akita-Typ zu züchten.
Trotzdem der Akita Club Vorstand wusste, dass er sich als Mitgliedsverein der FCI an den vom Herkunftsland der Akitas (JAPAN) herausgegebenen Standard zu halten hat, schrieb ein Vorstandsmitglied im Clubheft 3/1991 noch folgendes:
„ Ich werde jedenfalls weiterhin den „Mix-typ“ züchten,wie ich es schon immer getan habe und mich immer über jede Nachzucht freuen, die mich von Gebäude und Wesen her zufrieden stellen kann- unabhängig davon, ob er nun 40 oder 50 kg wiegt, 63 oder 70 cm gross ist und welche Farbe er hat.
Dies war gegen die Interessen der Akitazucht in Deutschland und hat die hiesigen Akitazüchter inspiriert weiterhin den Mixtyp zu züchten.

Am 16.07.1992 wurde der neue FCI Akita Standard von Herrn Dr.I.-M.Paschoud in die deutsche Sprache übersetzt.

Ich bekam Anfang September den Standard von der FCI zugesand und konnte ihn bei der Jahreshauptversammlung des Akita Clubs dem Akita Vorstand überreichen.
In Deutschland hat sich auch nach der Standardänderung in der Akitazucht wenig geändert
Im September 1996 teilte dasselbe Vorstandsmitglied im Mitgliederforum sehr erstaunt mit:
„ Zur Zeit gibt es im Akita Club nur 2 japanische Zuchtrüden und 5 Zuchthündinnen, die ausschliesslich japanische Akitas in ihren Ahnentafeln haben.

Was wir in Deutschland haben sind fast 700 MIXTYPEN.“

Dieselbe Vorstandsperson sagte jedoch 4 Jahre später in MILANO vor der Mitgliederversammlung der Weltunion der Akitaclubs (RAMS/RASPEL und ich wir waren dabei, da wir Mitglied im JKC sind) folgendes:
„ Wir, der Akita Club Deutschland haben seit 1991 nur noch den japanischen Akita gezüchtet und haben deshalb keine Umstellungsprobleme in der Akitazucht.“
Wahr ist, dass alle 700 Mixakitas über Nacht zu Japan Akitas gemacht worden sind und dies,ohne jedwelche Überprüfung der Hunde.
BEMERKUNG: Der Akita ClubVorstand hätte die Gelegenheit gehabt mit Hilfe des Herrn Kuroki die deutsche Akitazucht bereits ab 1989 umzustellen, hat dies aber nicht getan.

FAZIT: Die besten Akitas werden deshalb seit vielen Jahren in Italien, Frankreich und anderen Ländern gezüchtet, in welchen es zwar keine Akitaclubs gibt,die Züchter aber aus Eigeninitiative und unter Führung japanischer Züchter den Japan Akita importieren und züchten.

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Besuch des Herrn Shinya Kuroki im April 1990 in Nürnberg

Vortrag über den Akita und dessen bevorstehende Standardänderung

Um die Akitabesitzer im Ausland auf die bevorstehende Standardänderung vorzubereiten, verbrachte Herr Kuroki ein Drittel des Jahres im Ausland. Meistens hat er seine Reisen selbst bezahlt.
So auch die Reise nach Nürnberg, wo ich diesmal einen Vortrag über den Akita für den DCNH organisiert und finanziert habe.
Teilnehmer waren sowohl vom Deutschen Club für Nordische Hunde (DCNH) wie auch vom Akita Club e.V.

Über den Akita Inu, Shiba Inu, Hockaido Ken und Kishu Inu sagte Herr Kuroki folgendes:
Diese vier Hunderassen wurden in Japan initial als Jagdhunde ausgebildet und gebraucht.
Alle vier Hunderassen sind jedoch selbstständige Hunderassen und haben keine gemeinsame Vorfahren.
Sie sollen ein einfarbiges Fell haben, dürfen nicht gefleckt sein.
Das Haarkleid dieser Hunderassen soll wie folgt sein:
Das Oberfell/Deckhaar muss eine gewisse Länge haben und auch sehr fest sein.
Die Unterwolle soll ganz dicht sein um dazu beizutragen, dass das Deckhaar vertikal nach oben gerichtet wird.
Er sagte, dass er in Deutschland viele dieser Hunderassen mit sehr kurzem Deckhaar gesehen habe und dass dies nicht gut sei. Es sollte länger sein. Die nordischen Hunde sollen sich mit ihrem Haarkleid gegen die Kälte schützen können.
Es gibt aber auch Hunde die ein zu langes Haarkleid hätten, dies steht dann nicht vertikal nach oben, wenn es regnet. Dies sei auch nicht gut.
Zur Farbzucht der Akitas wiederholte er den Vortrag, den er 1989 für den Akita Club e.V gehalten hat.
Ausserdem sagte er dass der Akita in Japan in drei Farbschlägen gezüchtet wird und zwar:

60% der Akita sind rot,
30% brindel und
10% weiss.

Der rote Akita ist in Japan am beliebtesten und deshalb bei Ausstellungen am meisten vertreten.
Der brindel Akita ist aber notwendig um bei der Akita-Zucht ein kräftiges und prächtiges Haarkleid zu erzielen.
Deshalb sind 30% der Akitas brindel.
Die weissen Akitas sind in Japan nicht so beliebt.
Ausserdem gibt es auch einige Sesamakitas. Sie haben ein kurzes Fell und ihre Gesichtszüge sind ein bischen grob. Mit ihnen wird nicht gezüchtet.
Die Akitas sollen an der Brust und den Innenseiten der Vorderbeine weiss sein.
Dies ist bei roten Akitas sehr wichtig.
Bei brindel Akitas sollen sie etwas heller sein. Bei brindel Akitas ist eine weisse Maske ideal, muss aber nicht sein.
Bei roten und brindel Akitas sind ein weisser Schal oder Flecken um den Hals zugelassen. Dies ist auch heute so der Fall (siehe Fotos am Ende des Berichtes).
Rüde ATAGO HOJU Go geb. am 06.12.2001 erzielte 1. Preis bei JKC Ausstellung.
Richterin Frau Sonoe Kuroki und Herr Nakagawa und
Rüde brindel Foto Frühjahr 2003.

Höhe und Gewicht der Akitas
Rüden bei 64-70 cm Höhe 30-40 kg Gewicht
Hündinnen 58-64 cm Höhe 20-30 kg Gewicht

Ernährung der Akitas in Japan
In Japan füttert man die Welpen und Jungtiere mit Dosenfutter und die erwachsene Hunde mit Trockenfutter.
Der Akita soll fettarme Nahrung bekommen und im Sommer weniger Fleisch.
Die Sommernahrung soll aus Getreide, Gemüse, Quark und wenig Fleisch bestehn. Die Winternahrung kann einen höheren Fleischanteil haben. Im Winter kann auch mehr gefüttert werden. Am besten gibt man die Hauptmahlzeit morgens und eine Kleinigkeit abends zwecks Gebissreinigung.

Bemerkung:
Bei übermässiger Fleischfütterung kann es unter Umständen zu Hautausschlägen, Ekzemen und sogar zum Verlust der ganzen Unterwolle kommen.
Eine zu fettreiche Nahrung löst ebenfalls Hautkrankheiten aus.
Die Akitas sollen ausserdem nicht zu dick sein.
Der Akita benötigt keine Fettschicht unter der Haut (wie z.B. der Boxer). Eine Fettschicht unter der Haut führt bei Akitas zu Haarausfall und Hautkrankheiten. Der Boxer hingegen benötigt eine Fettschicht unter der Haut als Schutzfunktion, da sein Haarkleid sehr kurz ist.
Die Akitas sollten ausserdem nicht in geheizten Zimmern gehalten werden.
In Japan werden die Akitas im Freien gehalten und aus den wärmeren Zonen Japans vor Ausstellungen für 2-3 Monate zwecks Fellverbesserung in den Norden, in die Kälte gebracht.


Besuch des Herrn Kuroki im April 1990 in Nürnberg


"ATAGO HOJU", roter Akita Rüde mit weissem Schal


brindel Rüde mit weissem Schal

 

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Eine wahre Geschichte über den am 17.09.1987 geborenen
Akita Rüden SHOKYO GO

April 1990: Herr Kuroki war bei mir in Nürnberg um den Vortrag für den DCNH zu halten und eine CACIB Ausstellung in Nürnberg zu besuchen.
Da kam ein Anruf von seiner Frau aus Tokyo mit der Mitteilung, er solle sofort seinen Freund aus Taiwan anrufen, denn dem sei etwas Schreckliches passiert.

Herr Kuroki rief denn auch sofort dort an und erfuhr von seinem Freund, dass in dessen Abwesenheit von zuhause, jemand sich mittels eines Baggers Eintritt in dessen Haus verschafft hat und dabei drei wertvolle Akitas gestohlen hätte.

Herr Kuroki erzählte mir nach dem Gespräch folgendes:
Im Jahre 1989 hätte er mit seinem taiwanesischen Freund eine Akiho Ausstellung besucht, wo seinem Freund, der Rüde SHOKYO GO so gut gefiel, dass er ihn um jeden Preis kaufen wollte. Dabei gab es aber einen Haken u.z., der Besitzer wollte ihn nicht verkaufen. Er bot den Bruder des Rüden EUKOUMARU zum Verkauf an.

Der Taiwanese, ein reicher Mann, ließ sich aber nicht so schnell abblitzen und bot mehr und mehr.
Als er 10.000.000 YEN für ihn geboten hat (damals ca. 120.000 DM) hat der Besitzer sich von seinem schönen Rüden getrennt und ihn dem Taiwanesen verkauft.

Ende der Geschichte:
Geld regiert die Welt und die drei gestohlene Akitas wurden entdeckt und zum Besitzer zurückgebracht.

Nachfolgend Fotos von den Akita-Gebrüdern SHOKYO GO (erzielte bei Ausstellungen immer den ersten Preis) und dessen Bruder EKOUMARU.

SHOKYO GO

EKOUMARU

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Von der FCI anerkannte Einteilung der HD-Klassen in Europa

Nach FCI ist die Einteilung der für uns wichtigen HD-Grade in den Niederlanden, Deutschland und Finnland in den Stufen HD-frei, HD-verdächtig und HD-leicht absolut gleich.

F.C.I. - Beoordeling:
Country - Land
Classification Einstufung classification
Classification Klassifizierung
NL
Niederlande
D
Deutschland
CH
Schweiz
Negatief geheel gaat (1)
Kein Hinweis für HD
frei
1
No signs of hip dysplasia
Negatief geheel gaat (2)
2
Transitional Case (Tc)
Übergangsform (verdächtig für HD)
1
Transitional case
I
2
Lichtpositief (3)
Leichte HD
1
Mild
2


Stand: 1989/90

Der Rüde Fujioh of Sagami Imai wurde nach seinem 1. Lebensjahr in den Niederlanden HD-geröngt.
Ergebnis: Leichte HD (Lichtpositiv 3)=HD±

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Erlebnisse mit HD-Auswertungen im Akita Club e.V. 1989/1990

Am 23 November 1989 wurde meine Hündin FUJIHIME OF KAMISAKUSOW (HANA) HD-geröntgt und über die HD-Auswertungsstelle des Akita Clubs deren HD-Grad bestimmt.
Über die Geschäftsstelle des Akita-Clubs erfuhr ich im Dezember 1989, dass meine Hündin Hana "mittlere HD" hat und dass mein gewesener Rüde FUJIOH OF SAGAMI IMAI (AKA 1) inzwischen in den Niederlanden HD geröntgt worden sei und "leichte HD" habe.

Schockiert war ich nur, als ich im Mitgliederforum des Akita Clubs e.V. in der Ausgabe 1/1990 las, dass:
- der Rüde "FUJIOH OF SAGAMI IMAI" HD-frei sei und dass
- der Rüde "ZOGE Yoshsan" ebenfalls HD-frei sei.

Als ich deshalb beim Akita Club Vorstand angerufen habe und eine Erklärung für die plötzliche HD-Freiheit dieser beiden Rüden verlangte, sagte man mir:
"wir brauchen doch ausländische Zuchtrüden im Verein und diese Rüden aus dem Ausland müssen HD-frei sein."
Deshalb seien beide Rüden in Deutschland über den Akita Club nochmals HD-geröntgt worden und seien nun HD-frei.

Ich habe an diese HD-Freiheit niemals geglaubt und siehe da, später, aber nicht zu spät, fielen mir Ahnentafeln von NACHKOMMEN dieser Rüden in die Hände .
Diese Ahnentafeln bestätigten mir meine Vermutung, dass diese Rüden in den Niederlanden mit "leichter HD" geführt wurden und dieselben Rüden in Deutschland als HD-freie Zuchtrüden galten. Alle Nachkommen des Rüden FUJIOH OF SAGAMI IMAI hatten auf ihren Ahnentafeln in den Niederlanden beim Vater den EINTRAG dass dieser LEICHTE HD habe.
EBENSO bei den Nachkommen des Rüden ZOGE YOSHSAN.
Auf meine schriftliche Anfrage beim Akita-Club in den Niederlanden bekam ich schriftliche Mitteilungen, dass beide Rüden und zwar:
- FUJIOH OF SAGAMI IMAI und
- ZOGE YOSHSAN
so wie damals in den Niederlanden vorgeschrieben war, nach ihrem 12.ten Monat HD geröntgt worden sind und dass beide "LEICHTE HD" haben und diese HD-Eintragung auch auf deren Ahnentafel erfolgt sei.
Außerdem seien die Niederlande allein zuständig eine HD-Auswertung für ihre niederländische Rüden vorzunehmen.

Bemerkung dazu: Der Akita Club e.V. Deutschland, war nicht berechtigt für Akitas aus den Niederlanden, die in den Niederlanden von einer FCI anerkannten HD-Auswertungsstelle mit "HD-leicht" ausgewertet worden sind, in Deutschland über den Akita Club e.V. eine neue HD-Auswertung vornehmen zu lassen um sie hier im Lande als HD-freie Deckrüden in die deutsche Zucht einzubringen.

Der DCNH hat später, wegen schlechter HD-Vererbung des Rüden FUJIOH OF SAGAMI IMAI für ihn ein ZUCHTVERBOT verhängt.

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Kurzinformationen aus Japan März 2004

JKC

Akita Sonderschau in Osaka vom 29.02.2004.
Nähere Infos unter Aktuelles aus Japan.

AKIHO

Gewählter Präsident: Herr NOBARA SUGARA.

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Akita Rüde DAI ein Geschenk von Herrn Kuroki 1989

Name: SHINO OF HACHIOJI TADA (DAI)
Geb. am: 07.03.1989
Farbe: rot
Geschlecht: Rüde
Züchter: Yoshizo Tada
HD: A
Titel: Internationaler Champion, VDH Champion, Champion Akita Club e.V., Champion DCNH, Europasieger Dortmund 1993

 
1991 DAI auf der Wiese

 
1992 DAI mit Sommerfell

 
1993 DAI im Garten

 
1993 DAI Kopf

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Besuch des Herrn Shinya Kuroki in Nürnberg 1989

Über Herrn Kuroki
Herr Kuroki war Vorsitzender der Akita-Abteilung im JKC, Vorsitzender der Richterorganisation, Vorsitzender der Ost-Saitamas Club-Vereinigung und Allgemeinrichter.
Er kam nach einem Richten bei Paris,1989 zu einem 3 tägigen Besuch nach Nürnberg.
Hier organisierte ich ein Treffen mit dem Akita Club e.V.

In seinem 6-stündigen Vortrag hat Herr Kuroki alle Fragen beantwortet, die vom Akita-Club Vorstand und den Club-Mitgliedern gestellt wurden.
Als erstes machte er uns darauf aufmerksam, dass sich der FCI Akita-Standard ändern wird und dass nur der in Japan gezüchtete Akita in Zukunft unter dem Namen Akita geführt werden darf.
Er hat versucht den Akita Club Vorstand und dessen Mitglieder zu überzeugen deshalb schnellstmöglich Japanimporte zu tätigen um so wie die Italiener und Franzosen, den Japanischen Akita zu züchten.
Zur damaligen Zeit gab es im Akita Klub nur 5 Japanimporte, Bes. Henning, Raspe, Schenkl, der Rest waren Mix-Akitas.

Herr Kuroki teilte uns auf Anfrage des Akita-Vorstandes mit, dass es in Japan keine Zuchtordnung und keine Zuchtkontrolle gibt.Es wird einem jeden Züchter selbst überlassen einen schönen Akita zu züchten.

Über die Haarlänge der Akitas hat er folgendes gesagt:
Das Deck-/Stockhaar soll relativ lang und vom Körper abstehend sein.
Die Behaarung der Rute soll ebenfalls lang und hart sein.

Zur Farbzucht sagte er folgendes:
In Japan wird mit roten, brindel und weissen Akitas gezüchtet.
DABEI IST FOLGENDES ZU BEACHTEN
Die Verpaarung zweier roten Akitas gilt als ideal. Der Rüde soll dabei aber immer sehr gut pigmentiert sein(dunkel rot sein). Die Hündin kann heller rot sein.
Man soll „rot mit rot“ verpaaren, aber jede vierte-fünfte Generation die roten Hündinnen mit einem dunkel-brindel Rüden verpaaren. Ansonsten wird das Fell der Nachzuchten zu kurz.
Durch eine Auffrischung durch brindel, wird das Fell wieder härter und länger.

Verpaarung zwischen rot und weiss.
Diese Verpaaarung ist nicht ideal. Es können Welpen mit weissen Flecken an den Ohren geworfen werden.
Bei einer Verpaarung einer weissen Hündin mit einem roten Rüden, muss der Rüde sehr gut rot –pigmentiert sein, um überhaupt mit einer weissen Hündin züchten zu können.

Verpaarung rot mit brindel.
Ergibt gute rote, manchmal gute brindel und manchmal gute rot-brindel Akitas.
Man muss aber hie und da auch ein Opfer dieser Verpaarung in Kauf nehmen.

Verpaarung zwischen brindel und brindel.
Gibt ein kräftiges brindel. Der Charakter der Welpen wird aber durch solch eine Verpaarung geschwächt. Es fallen schüchterne Akitas. Dies ist nicht gut für einen Akita.

Verpaarung zwischen brindel und weiss.
Der Rüde muss in diesem Falle dunkel-brindel sein, die Hündin weiss. Dann kann es gute Welpen mit reinweissem Fell und dunkler Nase geben.

Verpaarung weiss mit weiss.
Ergibt kranke Hunde mit schlechtem Haarkleid.

Bemerkung : Herr Kuroki zu den Zuchtrüden in Japan:
Die Zuchtrüden müssen dunkel pigmentiert sein in rot oder in brindel. Weisse Rüden werden in Japan nicht als
Zuchtrüde gebraucht.
Hellbrindel-Rüden, oder hellrote Rüden sollen ebenfalls nicht für die Zucht gebraucht werden.

Herr Kuroki(JKC) mit Frau Keiko-Zeilinger- Inaba (Dolmetscherin)

 
Frau Henning mit Import-Rüden Takara Tenryogu

 
Gruppenfoto mit Japanimporten

 
Herr Kuroki mit seinen Importen TAKI und AKA 2

 

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Kurzinformationen aus Japan Februar 2004

JKC

Leiter der Akita-Abteilung im JKC:

  • bis 1996 Herr SHINYA KUROKI
  • von 1996 bis 2003 Herr JITARO NAKAGAWA
  • ab 2003 Herr OKUGAWA KIICHI

AKIHO

Im März 2004 findet die Wahl des neuen AKIHO-Vorstandes statt.

Ausstellungsregelung im Akiho-Verein:
Ausstellungen im Frühjahr: finden vom Februar bis Ende Mai statt.
Ausstellungen im Herbst: vom September bis Seitenanfang Dezember.
In den Akiho Zweigvereinen finden jährlich ca. 60 Ausstellungen im Jahr statt.
Die Landesausstellung findet am ersten Mai-Wochenende statt.

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Meine ersten Akitas aus Japan 1988

Name: FUJIOH OF SAGAMI IMAI (AKA 1)
Geb. am: 25.04.1988
Farbe: rot
Geschlecht: Rüde
Züchter: YASUHARU IMAI
HD= C in NL
HD= A in D
 
Name: FUJIHIME OF ..KAMISAKUSOW (HANA)
Geb. am: 08.05.1988
Farbe: rot
Geschlecht: Hündin
Züchter: MITSUO ENDO
HD= D
 
Name: SHIN NO OH OF..NICHINANSOW (AKA 2)
Geb. am: 05.07.1988
Farbe: rot
Geschlecht: Rüde
Züchter: SHINYA KUROKI
HD= A

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Fotos von meinen Akitas 1988

AKA 1 im Garten
 
HANA links, AKA 1 rechts
  
HANA auf der Couch
 
AKA 2 im Zimmer
 
AKA 2 im Garten
 
AKA 2 auf der Wiese
 
AKA 2 mit HANA beim Fotograf

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aktualisiert: 29.10.2007 © Akita of Rasproki